Röntgen ist die klassische Methode, um Aufnahmen des Skelettsystems und der Brustorgane zu erhalten. Bei diesem Untersuchungsverfahren werden Röntgenstrahlen durch den Körper gesandt. Das Körpergewebe absorbiert diese Strahlen in unterschiedlichem Maße: je dichter das Gewebe, desto weniger Strahlen dringen hindurch. Treffen die Röntgenstrahlung nach Wiederaustritt aus dem Körper auf den Röntgenfilm, wird dieser deshalb in unterschiedlicher Stärke belichtet, je nach dem, wie viel Strahlung zuvor absorbiert wurde. So entstehen auf dem Film unterschiedlich starke Kontraste, die das Röntgenbild ergeben.
Je nach Untersuchung stehen bzw. sitzen Sie vor oder liegen unter dem Röntgengerät,
so dass der zu untersuchende Körperteil genau abgebildet werden kann.
Zum Schutz der nicht betroffenen Körperteile vor den Röntgenstrahlen
werde diese z. B. mit Bleischürzen abgedeckt. Bei den heutigen Geräten
ist die Strahlenbelastung jedoch um ein Vielfaches reduziert worden.
Zudem sorgt unser speziell ausgebildetes Personal für die minimale Dosierung
der Strahlung.
Die Praxis verfügt über zwei digitale Röntgengeräte. Außerdem werden mit dem Angiographiegerät digitale Subtraktions-Angiographien (Gefäßdarstellungen) und Spezialuntersuchungen wie Phlebographien, Sialographien, Tränengangsdarstellungen u. a. durchgeführt.
Da die Strahlenbelastung auf ungeborene Kinder starke negative Wirkungen haben kann, sollten Schwangere nur in dringenden Fällen geröntgt werden. Bitte weisen Sie uns auf eine bestehende oder mögliche Schwangerschaft hin.

Wilhelm Conrad Röntgen entdeckte 1895 bei Experimenten
zufällig die nach ihm benannten Strahlen und revolutionierte
damit die medizinische
Diagnostik. Zum ersten Mal konnten damals Bilder aus dem Inneren des Körpers
erstellt werden.