Die bildgebende Diagnostik der Brust erfolgt mittels Röntgenstrahlen und wird ggf. ergänzt durch die Mamma-Sonographie (Ultraschalluntersuchung). Die spezielle Darstellung der Milchgänge ist die Galaktographie.
Mammographiegeräte sind spezielle Röntgengeräte zur Untersuchung
der Brust bei Frauen und Männern mit höhenverstell- und schwenkbarem
Objekttisch. Die Brust wird in der Regel bei der stehenden Patientin zwischen
Aufnahmeplatte und Kompressionsvorrichtung gelegt und fixiert, sofort danach
wird die Aufnahme angefertigt.
Insgesamt muss jede Brust in je 2 Projektionen abgebildet werden, für
die exakte Positionierung und Anfertigung der Bilder sind eigens geschulte
AssistenInnen verantwortlich.
Durch energieärmere Strahlung, durch den Einsatz von 2 speziellen Röntgenanoden
und verschiedenen Filtern werden äußerst kontrastreiche Bilder
gewonnen, so dass Absorptions-Unterschiede des Gewebes der Brustdrüse
(Fettgewebe, Bindegewebe, Drüsengewebe, Verkalkungen) abgebildet werden.
Die Darstellung von Mikroverkalkungen bedarf einer Auflösung von 0,2mm.
Wir verfügen über eine Mammografie-Einrichtung mit automatischer
Belichtungsoptimierung und digitaler Weiterverarbeitung.
Wir sorgen für persönliche Atmosphäre und gute Kooperation
zwischen MTA und Patientin und somit für eine angenehme Untersuchungsführung.
Mamma-Sonographie:
Ultraschall (hochauflösendes System) der Brust wird durchgeführt
als Ergänzung der Mammographie zur Differenzierung von Zysten und Tumoren.
Bei Mastitis (Brustdrüsenentzündung) ist die Sonografie die primäre
Diagnostik.
Mit einer sehr dünnen gebogenen Hohlnadel wird der zu untersuchende
Milchgang an der Brustwarze sondiert und mit Kontrastmittel gefüllt.
Die anschließende Anfertigung von 2 Mammographie-Aufnahmen ergibt einen
Überblick über das gesamte Gangsystem.
In der Regel wird die Galaktographie als schmerzfrei empfunden, ansonsten
können wir lokal betäuben.
